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OASE des Friedens – Juli 2018

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Leben im Rhythmus der Botschaften

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Oase des Friedens
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Vor kurzem hat mich ein ehemaliger Studienkollege in der Ordination mit seinem Besuch überrascht. Er wäre gerade aus Medjugorje zurückgekommen und suche jetzt einen Priester, weil er beichten und – nach 40 Jahren – wieder in die katholische Kirche eintreten möchte. Ich hatte den Eindruck, dass er noch nicht genau wisse, wie er mit seinen alten Vorurteilen umgehen solle, mit dem Negativen, das er ja nicht zu Unrecht in der Kirche erkannt hatte. Aber es war spürbar, dass Maria ihn zu Jesus gerufen hatte, sie, die das Urbild der zur Vollkommenheit gelangten Kirche ist, ohne Makel und Runzel, während wir Christgläubigen uns noch bemühen, die Sünde zu besiegen und in der Heiligkeit zu wachsen. (vgl. Lumen Gentium, Artikel 65). Wir fanden schnell einen Priester, einen Ordensmann bei den Steyler Missionaren, der ihn jetzt behutsam auf seinem Glaubensweg begleitet.

Ende Juni durfte ich auch miterleben, wie eine junge Frau während der Sonntagsmesse ins Katechumenat zur Vorbereitung auf die Taufe aufgenommen wurde. Die Feier war schlicht und doch so bewegend, vor allem wegen der Freude, die aus dem Gesicht der jungen Frau strahlte, die in einem moslemischen Land aufgewachsen war und jetzt von einem Pfarrmitglied begleitet wurde. Die Texte, die dabei gelesen wurden, klingen noch in meinen Ohren:

Gott, unser guter Vater.

Du hast diese Frau zu uns geführt.

Auf vielfältige Weise hast du in ihrem Leben gewirkt. In der Kraft deines Geistes hat sie vor uns Zeugnis davon abgelegt. Dafür danken wir dir und bitten dich: Führe sie auf dem Weg, der vor ihr liegt. Steh ihr bei in Schwierigkeiten; hilf ihr, sich deinem Ruf immer mehr zu öffnen; lass sie Jesus Christus immer tiefer erkennen.

Und dann die Gebete bei der Bezeichnung der verschiedenen Körperstellen mit dem Kreuz:

Ohren: Empfangen Sie das Zeichen des Kreuzes, damit Sie das Wort des Herrn bereitwillig hören.

Mund: …, damit Sie auf das Wort Gottes Antwort geben.

Hände: …, damit Sie Gottes Wort in die Tat umsetzen.

Augen: …, damit Sie die Herrlichkeit Gottes erkennen.

Brust: …, damit Christus durch den Glauben in Ihrem Herzen wohnt.

Schultern: …, damit Sie Ihre Lasten mit Christus tragen können.

Füße: …, damit Gott Ihre Schritte auf den Weg des Friedens lenkt.

Die Kirche lebt, weil Jesus selbst die Menschen verschiedener Nationen und Herkunft ruft. Das ist gerade heute, in einer Zeit der großen Migration, so offensichtlich zu sehen. Und wir dürfen mitwirken durch unser christliches Leben und unser vertrauensvolles Gebet, dass sein Reich des Friedens und der Liebe wächst.

In Jesus gelangt das Leben schließlich zur Vollendung. Das durfte ich am Tod meines eigenen Vaters in diesen Wochen erfahren. Er war mit Medjugorje seit 35 Jahren verbunden und gehörte zu den ersten und treuesten Lesern der OASE. In seinem hohen Alter war es seine größte Freude, im vertrauten Kreis seiner nächsten Angehörigen zu sein. So durften wir ihn dann auch bei seinem „Heimgang“ begleiten: betend waren wir um ihn, als er sein Leben aushauchte.

Wie trostvoll, ermutigend und konkret sind doch die Worte der Gospa am 37. Jahrestag ihres Kommens: „Dies ist der Tag, den der Herr mir gegeben hat, um ihm für jeden von euch zu danken, für jene, die sich bekehrt und meine Botschaften angenommen haben und sich auf den Weg der Bekehrung und Heiligkeit begeben haben.“

Durch Medjugorje wurde ein neues Kapitel in der Kirchengeschichte geöffnet: Die Königin des Friedens selbst konkretisiert das Evangelium ihres Sohnes für unsere Zeit: „Zwischen Gott und Mensch soll wieder Friede herrschen. Der Friede soll unter den Menschen sein!“ (Medjugorje, 26. Juni 1981).

Danke, Gospa, für diese Worte, und hilf uns, dass sie uns Leitlinie im Leben sind!

In dieser OASE lädt uns Dr. Reinhard Pichler ein, mit ihm die Worte der Gottesmutter zu betrachten. Dr. Franz Kerschbaummayr berichtet, was ihn von Anfang an von der Echtheit der Erscheinungen überzeugte und warum er bereits 43 Pilgergruppen nach Medjugorje begleitete.

Viel Freude am Lesen wünscht Ihnen

Christian Stelzer