Medjugorje – ein Ort an dem der Himmel die Erde berührt

Ein Zeugnis von Sarah

Bevor ich dieses Jahr zu Ostern nach Medjugorje gekommen bin, war mein letztes Erlebnis an diesem Ort das Jugendfestival im Sommer zuvor, wo ich das besondere Feuer im gemeinsamen Beten und Feiern mit tausenden jungen Menschen erlebt habe.

Dieser besondere Ort ist von Kindesbeinen an zu meiner zweiten geistigen Heimat geworden.

Zu Ostern dieses Jahres war ein ganz besonderes Highlight der Gang auf den Kreuzberg. Der Krizevac war auch dieses Jahr für mich ein Weg, in dem ich mich und meine Lebenserfahrungen wiedergefunden habe. Die Worte der Kreuzwegstationen von Pater Ivancic berühren mich immer so, als wären es Worte von Jesus an mich in meiner konkreten Situation.

Sarah Leitner, Religionspädagogik-Studentin

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In der Nähe des Kreuzberges leben und arbeiten die Burschen des Cenacolo. Sr. Elvira ist für mich eine unglaublich starke, charismatische Frau, die es geschafft hat, auf eine Not unserer Zeit ein Bleistift in der Hand Gottes zu sein, mit dem Er einen Liebesbrief an diese Jungen schreibt.

Für mich ist diese zierliche Ordensschwester eine verborgene Heilige des 21. Jahrhunderts. Mir als angehende Religionslehrerin hat sie eine wesentliche Botschaft für mein Leben mitgegeben: Gott braucht unsere Hände und Füße, um für die Menschen da zu sein. Das möchte ich von Herzen in meiner Berufung und meinem Leben umsetzen.

Ein weiteres großes, lebendiges Zeugnis, wie stark und verwandelnd der Aufruf und die Worte der Gottesmutter sind, ist für mich das Ehepaar Latta: Patrick & Nancy.

„Zum letzten Mal rufe ich dich zur Bekehrung auf“. Das war die kürzeste Botschaft, die Patricks und Nancys Leben für immer verändert hat. Das Zeugnis von ihrem Leben und wie der Kanadier über die Macht des Rosenkranzgebetes spricht, packen mich jedes Mal aufs Neue. Sie zeigen mir, dass die Worte der Gospa lebbar sind.

Oftmals ist es mir nach den Tagen in Medjugorje so gegangen, dass ich mir viel vorgenommen hatte, aber wenig im Alltag umsetzen konnte. Dieses Mal hat Gott mein Herz so entflammt, dass meine Sehnsucht nach Tiefe und inniger Gottesbeziehung sehr vermehrt wurde.

Dieses kurze Zeugnis gibt meine Erlebnisse in dem Dorf in Bosnien-Herzegowina, wo der Himmel die Erde berührt, wieder. Das, was ich und was jeder Pilger als Gnade erbitten sollte, ist, dass die Botschaft der Gospa und somit das, was Gott uns durch sie sagen möchte, im Alltag wirksam werden muss, um die Tiefe und Freude von dort auch zu Hause leben und zu den Menschen bringen zu können.