Gedanken zu Botschaft von 25.06.2018 – Dr. Reinhard Pichler

Dr. Reinhard Pichler

Dies ist der Tag, den der Herr mir gegeben hat

Seit 37 Jahren kommt die Gospa zu uns! Wir können darüber nur staunen und danken. Es ist ein wahrhaft übernatürliches Geschenk, das wir in unserer irdischen Lebenszeit erleben dürfen. Der Himmel ist so offen wie selten zuvor. Die Gnaden sind weltweit da, wir sehen sie nur nicht immer so deutlich, weil es bei dem strahlenden Licht auch sehr viel Schatten gibt, und oft vergessen wir das Licht, das uns selbstverständlich erscheint, und ärgern uns nur über die Schatten. Die Mutter Gottes ist es, die es in all den Jahren immer wieder geschafft hat, dass wir unseren Blick vom Schlechten weglenken auf das Gute! Sie war für Millionen Menschen der Motor, dass wir uns wieder neu zum Dreifaltigen Gott aufgemacht haben und vertieft zu glauben und zu beten begonnen haben. Gäbe es Medjugorje nicht, gäbe es heute viel weniger Christen, die tief berührt wurden von der Liebe Gottes und der mütterlichen Zärtlichkeit Mariens.

Ja mehr noch, gäbe es Medjugorje nicht, wäre die Welt finsterer, kälter und weiter weg von Gott. So aber sind wir durch die Führung der Mutter Gottes seit 37 Jahren geformt, gefestigt und geheiligt. Sie ist durch die Botschaften wie eine geistliche Begleiterin geworden, die uns auf unserem Glaubensweg seit Jahrzehnten himmlische Wegweisung gibt. Das ist einmalig in der Kirchengeschichte und verändert die Kirche und die ganze Welt nachhaltig.

Die Mutter Gottes bedankt sich bei Jesus für jeden von uns

Es ist offenbar auch für den Himmel nicht selbstverständlich, dass wir uns von der Gospa führen lassen und einen Weg der Heiligkeit mit all seinen Höhen und Tiefen über Jahrzehnte, unser ganzes Leben, zu gehen bereit sind. Die Hl. Theresa von Avila meinte einmal zu Gott, dass es sie nicht wundere, dass Gott so wenig Freunde habe, wenn er sie so schlecht behandle. Auch die Himmelsmutter weiß, wie schwer es oft für uns Menschen ist. Sie ist es, die Jesus für die Menschen, die einen ehrlichen Glaubensweg gehen, dankt. Das ist wirklich etwas Besonderes, wenn der Himmel zu einem kommt und danke sagt! Wir sind hineingenommen in die Wirklichkeit des Himmels. In Medjugorje haben viele die Erfahrung gemacht, dass dort das Gebet leichter ist und der Himmel näher und offener ist als anderswo. Wir sind hineingenommen in ein Geschehen der Liebe zwischen Jesus und Maria und wir sind mittendrin. Maria freut sich so sehr über uns, dass sie diese Freude mit Jesus teilt.

Für jene, die sich bekehrt und meine Botschaften angenommen haben und sich auf den Weg der BEKEHRUNG und der HEILIGKEIT begeben haben.

Es gibt unzählbar viele Zeugnisse und Berichte von Medjugorje, in denen Menschen von der Mutter Gottes in Medjugorje bekehrt und berührt wurden. So gibt es einerseits viele „kleine“ Umkehrungen, die Gläubige ein Stück näher zu Jesus und Maria gebracht haben, aber auch große, lebensverändernde Bekehrungen. Die Früchte, die für alle sichtbar sind, sind große Bewegungen, Treffen und Gemeinschaften. Die Mutter Gottes hat uns in den letzten 37 Jahren vor allem zur Umkehr, zum Gebet und zum Fasten aufgefordert. Die Welt braucht eine Bekehrung, die mit vielen kleinen Umkehrungen von Christen beginnt und schließlich durch Gebet und Fasten die ganze Erde erreicht. Am Anfang waren es 12 Apostel, die schlussendlich Millionen Menschen durch ihr heiliges Leben berühren und von Jesus begeistern konnten.

Wir reden oft über Heilige und heiligmäßige Personen. Über andere. Dabei sind wir selbst berufen, heilig zu werden! Du sollst heilig werden! Der Weg der Heiligkeit beginnt mit einer Bekehrung und dem Entschluss, heilig zu werden. Die Gospa bedankt sich bei uns, dass wir heilig werden wollen und fest entschlossen sind, im Weinberg des Herrn zu arbeiten.

Freut euch, meine lieben Kinder, denn Gott ist BARMHERZIG und liebt euch alle mit Seiner unermesslichen LIEBE

Die Barmherzigkeit und die Liebe sind DIE zentralen Eigenschaften Gottes, die uns retten, erlösen, beruhigen, trösten und sicher sein lassen, dass er der Sieger ist. Freuen wir uns, dass wir den dreifaltigen Gott kennen dürfen, den einzig wahren Gott, der barmherzig ist, sodass wir mit unseren Sünden nicht immer kleiner werden müssen und schließlich verkümmern. Nein! Wir werden durch seine Barmherzigkeit aufgerichtet, die mit unermesslicher Liebe durchströmt ist. Liebe, die nicht gemessen werden kann, die unbeschreiblich, unfassbar, unendlich ist. Ja, es ist wahrlich eine Freude, dass wir so einen Gott haben!

Gott führt euch durch mein Kommen hierher zum Weg des HEILS

Wege des Heils sind nicht immer Autobahnen. Wege des Heils sind nicht immer „easy-cheesy“ und cool. Wege des Heils führen über Leiden zum Sterben hin zur Auferstehung. Das ist für uns Menschen schwer zu begreifen, und wir fliehen natürlicherweise vor dem Leid. Das ist auch normal und richtig so. Es gibt ja auch so viel Schönes in der Nachfolge Jesu: den tiefsten Sinn, die größte Liebe, den inneren Frieden, die wahre Freude usw. Und dennoch: Jesus selbst ist dem Leid nicht ausgewichen, und die Mutter Gottes ist auch tapfer unter dem Kreuz gestanden und hat ausgeharrt, bis sie den Heiligen Geist auf die Jünger herabgebetet hat. Sie ist drangeblieben und hat geglaubt. Sie ist durch Not, Krieg und Glaubensabfall immer für uns wie eine Mama dageblieben und ist uns beigestanden, dass wir den Weg des Heils gehen können. Sie ist immer da – sie bleibt immer da.

Ich liebe euch alle und gebe euch meinen Sohn, damit Er euch den FRIEDEN gibt

Wir werden hineingezogen in die mütterliche Liebe von Maria. Sie gibt uns als Geschenk immer das Beste, was sie hat: Jesus selbst, und Jesus gibt uns den Auferstehungsfrieden. Die Welt, die zerrüttet ist von Krieg, politischen Spannungen und Terror, braucht Frieden. Jeder Mensch auf dieser Erde sehnt sich nach Frieden. Der Friede wird immer mehr ein Anliegen der ganzen Welt, und es wird umso wichtiger, dass wir für diesen Frieden beten. Nur Jesus und der Himmel können der Welt den Frieden geben! Sucht man den Frieden im weltlichen Glück, wird man erfolglos enttäuscht.
Erbitten wir mit der Mutter Gottes diesen Frieden, nach dem sich die ganze Erde sehnt.

Danke, Maria, dass du uns seit 37 Jahren mit deiner mütterlichen Liebe auf unserem persönlichen Weg der Heiligkeit, aber auch auf dem Weg des Heils mit allen Menschen führen und begleiten möchtest. Wir lassen uns gerne von Dir führen, denn Du führst uns zu Jesus, der uns seine Barmherzigkeit und Liebe und seinen Frieden schenkt.