Gedanken zu Botschaft von 25.04.2018 – Dr. Angelo Carobene

Dr. Angelo Carobene

Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, mit Jesus euer neues Leben zu leben.

Heute führt uns die Mutter in das Zentrum des christlichen Glaubens hinein. Wir Christen glauben, dass Christus durch seinen freiwilligen Tod den Tod besiegt hat und in die Herrlichkeit des Vaters auferstanden ist. Am Kreuz hat die Liebe Christi über den unbegründeten menschlichen Hass gesiegt, der Ihn getötet hat. Die Kraft der Auferstehung war schon keimhaft verborgen in seiner Bitte zum Vater, seinen Peinigern zu vergeben. Der Auferstandene zeigt sich seinen Jüngern und schenkt Ihnen den Frieden der Versöhnung mit Gott und untereinander und öffnet den Weg zum ewigen Leben.

Als Christen glauben wir, dass Christus in Seiner Liebe Sünde und Tod von uns allen auf sich genommen und überwunden hat. Der Glaube an die Auferstehung Jesu lässt uns die Vergebung der Sünden empfangen und ein neues Leben beginnen, das von der siegreichen Liebe Gottes gekennzeichnet ist. Die Taufe und die Lossprechung lassen uns am ewigen Leben teilhaben, das sich schon hier auf Erden in der gegenseitigen Liebe von uns Christen zeigt und wirksam sein will.

„Der Auferstandene möge euch die Kraft geben, dass ihr in den Versuchungen des Lebens immer stark und im Gebet treu und beständig seid, weil euch Jesus mit Seinen Wunden gerettet und mit seiner Auferstehung das neue Leben gegeben hat.“

Wir sind berufen dem Bösen nicht schicksalhaft zu begegnen. Die Annahme der Liebe Christi schenkt uns eine Hoffnung, die uns in unserem Fühlen und Denken so erneuert, dass wir frei von der gängigen Mentalität sein können. Die dankbare Annahme der Liebe Gottes schenkt uns eine Weisheit, die in uns das Gute stärkt und befreit. Die Probleme des Alltags werden bleiben, denn jeden Tag haben wir bestimmte Mühen zu tragen. Die Kraft der Gnade und die Hilfe Gottes werden uns aber begleiten und uns den Weg „der immer größeren Liebe Gottes“ zeigen. Wir haben vorsichtig zu sein, um uns nicht vom Negativen bestimmen zu lassen. Wenn wir ins Gebet gehen und um Erkenntnis und Kraft bitten, werden wir die Reinigung von unseren schlechten Launen und Gefühlen erfahren und frei werden, um unseren Nächsten ohne Egoismus und Stolz, Misstrauen und Ängste, Hoffnungslosigkeit und Skepsis zu begegnen, sondern mit Freimut und Hoffnung, mit der Milde der Barmherzigkeit Gottes, die den Sünder nicht verurteilt und abschreibt, sondern ihm eine neue Chance gib und zeigt.

„Betet, meine lieben Kinder, und verliert nicht die Hoffnung.“

Der Gekreuzigte und der Auferstandene sind die gleiche Person, die jetzt vor den Augen der Jünger steht. Der Auferstandene Jesus zeigt seinen Jüngern seine Wundmahle, die durch die Auferstehung nicht verschwunden sind. Den Thomas lädt Er ein, seinen Finger in seine Seitenwunde zu stecken. Kreuz und Auferstehung sind zwei Seiten eines gleichen Blattes. Christus ist der Herr, weil Er der Knecht aller gewesen ist. Er sitzt zur Rechten Gottes des Vaters, weil er eingewilligt hat den letzten Platz unter uns Menschen zu nehmen. Als das Lamm, das geschlachtet worden ist, steht er auf dem Thron der göttlichen Herrlichkeit und tritt vor dem Vater für uns ein, indem er Ihm seine glorreichen Wundmahle zeigt. Bis wir auf Erden leben, werden Liebe und Schmerz sich immer umarmen

Weil Christus für uns gestorben und auferstanden ist, dürfen wir die Vergebung der Sünden empfangen, die uns mit der Gratisliebe Gottes so erfüllt, dass wir den Nächsten auch gratis lieben können. Weil wir die große Barmherzigkeit Gottes erfahren haben, dürfen auch wir mit unseren Nächsten barmherzig sein. Weil wir die Frucht des Kreuzes durch den Auferstanden empfangen haben, können wir diese Frucht unseren Mitmenschen schenken: Die Gabe der Versöhnung. Im Vater Unser beten wir: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“. Wenn wir Vergebung schenken, dann sind wir Träger des Friedens und der Freude in der Welt. Wenn wir statt Böses mit Gutem und einen Fluch mit dem Segen beantworten, dann sind wir Zeugen des Auferstanden Jesus.

In der Feier der Eucharistie bekennen wir, dass Christus gestorben und auferstanden ist. Wenn wir die Kommunion empfangen, sind wir eingeladen, in die Dynamik des Überganges vom Tod zum Leben einzutreten. Wenn wir die Hoffnung der Auferstehung in uns tragen, werden wir ein Zeichen der Hoffnung und der Liebe für unsere Mitmenschen sein, die niedergeschlagen sind.

„Möge in eurem Herzen Freude und Friede sein und bezeugt die Freude, dass ihr mein seid. Ich bin bei euch und liebe euch alle mit meiner mütterlichen Liebe.“

Mit dem Beistand unserer Mutter Maria, können wir für unsere Mitmenschen Zeugen der Auferstehung sein und Diener des Friedens und der Freude, die Christus der Welt schenken will!

„Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“