Friedensgebet 2016 | Oase des Friedens
Message for you – Friedensgebet am Dienstag, 27. September 2016, 16.00 – 21.00 Uhr im WIENER STEPHANSDOM mit Kardinal Christoph Schönborn und zahlreichen Glaubenszeugen
“Message fo you”, Friedensgebet, Stephansdom, St.Stephans Vienna, Wien,
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“Message fo you” – Friedensgebet 2016

Message for you – Friedensgebet

mit Kardinal Christoph Schönborn und zahlreichen Glaubenszeugen

Die “Message for you” – Friedensgebete sind einzigartige Stunden im Dom.

 

Tausende Menschen folgten der Einladung zum „Message for You“ – Friedensgebet im Wiener Stephansdom am 27. September dieses Jahres. Ein besonderes Augenmerk des Gebetstreffens galt den Betroffenen in den Krisenregionen der Welt und allen Notleidenden.
Ivan Dragicevic und Jelena Vasilj aus Medjugorje sprachen über die Entstehung der ersten Gebets gruppen in Medjugorje und über die Einladung der Gospa, gemeinsam zu beten.

Glaubenszeugen von Panama bis Syrien berichteten vom besonderen Wirken Gottes in unserer Zeit. Um 18 Uhr beteten alle Gläubigen die Lichtreichen Rosenkranzgeheimnisse, um dann, nach dem dritten Gesätzchen, gemeinsam mit Ivan lange Zeit in Stille auszuharren und in die Liebe Gottes einzutauchen.

Höhepunkt des Gebetstreffens war um 19 Uhr die Heilige Messe mit Kardinal Christoph Schönborn.
„Nichts macht uns Gott ähnlicher als die Geduld“, sagte der Kardinal in Anlehnung an die Tagesle sung aus dem Buch Hiob. Und er lud die Gläubigen zur Geduld ein, in ihrem persönlichen Leben, aber auch im Blick auf Medjugorje. Zum Schluss bat der Kardinal um das Gebet für Papst Franziskus:
„Bitten wir vertrauensvoll die Gospa für seinen Dienst.“

„Durch die Gebetsgruppe lerne ich beten und blühe ich auf“

Bericht von Ivan Dragicevic

Gepriesen sei Jesus, meine lieben Freunde.

Ich bin sehr froh, dass ich heute wieder mit euch zusammen sein kann, mit euch zusammen beten kann, denn die Gospa (kroat. für Gottesmutter, Anm. d. Red.) ruft uns in letzter Zeit auf besondere Weise zum Gebet auf, weil die Welt wie nie zuvor das Gebet und weniger Worte braucht. Mit dem Gebet werden wir die heutige Welt verändern, mit dem Gebet werden wir unsere Herzen verändern und mit dem Gebet werden wir die Familien verändern. Wir müssen Gott auf den ersten Platz in unserem Leben und in unseren Familien stellen.

Wir sind hier zur Mutter (-Gottes, Anm. d.Red.) gekommen, um unter ihrem Mantel Sicherheit und Schutz zu finden und ihr unsere Bedürfnisse und Familien zu bringen, damit sie für uns alle Fürsprache bei ihrem Sohn hält. Heute sind wir in Wahrheit eine Familie, eine Gebetsgruppe, eine lebendige Kirche, eine Kirche, die betet, eine Kirche, die auf den Ruf antwortet und das Evangelium lebt, eine Kirche, die das annimmt, wozu die Mutter uns ruft. Auf besondere Art und Weise ruft uns die Gospa seit 35 Jahren zur Gründung von Gebetsgruppen auf. Aber zuallererst ruft die Gospa dazu auf, dass unsere Familien zu Gebetsgruppen werden. Jede unserer Familien muss eine kleine Hauskirche werden, in der man gerne betet, denn es gibt keine lebendige Kirche ohne lebendige Familien. Ich erinnere mich gut an das Jahr 1981, die Zeit des Kommunismus, als die Erscheinungen angefangen haben, die Dörfer voller Polizei waren und wir Jugendliche im Dorf und um die Häuser herum saßen und beteten, da das Gebet unser einziger Schutz war. Ich erinnere mich noch gut an meine Freunde, die spontan gesagt haben: „Komm, wir gehen zusammen beten.“ Wir haben beim heutigen blauen Kreuz angefangen. Dreimal in der Woche beteten wir gemeinsam, montags, mittwochs und freitags. Wir haben jedes Mal die drei Rosenkränze gebetet, in der Heiligen Schrift gelesen, zusammen darüber nachgedacht und die Botschaften zu leben versucht, die uns die Gospa gegeben hat. Bei jedem Wetter haben wir gebetet, drei bis vier Stunden. Unser Wunsch war es, der Gospa bei der Erfüllung ihrer Pläne zu helfen. Wir waren circa 40 Leute. Mit der Zeit wurde die Gruppe immer größer, und viele konnten dann nicht mehr folgen. Derzeit sind wir noch circa 30 Mitglieder. Wir beten weiter, jeden Montag und Freitag, und so wachsen wir im Glauben und versuchen, das zu leben, was die Gospa uns sagt und wie sie uns führt.

Ein Priester fragte mich einmal: „Ivan, was bedeutet es für Dich, in dieser Gebetsgruppe zu sein?“ Ich habe darauf geantwortet: „Pater, ich kann es mir nicht vorstellen, wie das Leben ohne diese Gebetsgruppe sein würde. Durch diese Gruppe lerne ich beten und blühe auf. Ich bekomme eine neue Beziehung zu Gott, ich kann mir das Leben ohne sie nicht vorstellen.“ Schaut, wir sind alle von der Gospa zum Gebet in den Familien aufgerufen. Wenn wir eine größere Gebetsgruppe gründen möchten, dann ruft uns die Muttergottes auf, einen Priester auszuwählen, der uns hilft, sie zu führen.

Das Zweite, das ich hervorheben möchte, ist, dass die Gebetsgruppen die Kraft der Kirche sind. Die Gospa ruft die Priester auf, dass sie in ihren Pfarren Gebetsgruppen haben, Gruppen für Jugendliche und Ehepaare. So wird die Pfarrgemeinde geistlich wachsen. Es spielt keine Rolle, wie viele zu Beginn kommen. Erinnern wir uns an Jesu Worte: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Es ist wichtig, einfach einmal anzufangen, dem Gebet zu begegnen und so Gott zu begegnen. Auf diese Weise werden wir am besten das leben und tun, wozu uns die Muttergottes in all diesen Jahren aufruft Ich wünsche, dass wir alle auf ihren Ruf antworten und dass wir, wenn wir heute zurück in unsere Familien kommen, zu beten beginnen. Denn heute hat die Familie wie noch nie zuvor ein Bedürfnis zu beten. Die Gospa sagt, die Familien sind heute oft verwundet. Damit die Familien geistlich heilen können, ist es wichtig, Jesus anzunehmen, das Evangelium zu leben und mit ihm zu gehen. Die Heilung der Familien wird der ganzen Gemeinde und der ganzen Welt Heilung bringen. Liebe Freunde, ich werde heute im Moment der Begegnung mit der Gospa besonders für euch alle und eure Familien beten.

ivandragicevic
Nach dem Gottesdienst berichtete Ivan Dragicevic über seine Begegnung mit der Gospa

Es ist so schwer, die Begegnung mit der Gospa zu beschreiben und die Worte dafür zu finden. Was am schwersten zu beschreiben ist, ist die Liebe, mit der die Gottesmutter uns liebt und führt.
Heute ist die Gospa sehr froh zu uns gekommen und hat uns mit ihrem mütterlichen Gruß begrüßt: „Gepriesen sei Jesus, meine lieben Kinder.“ Und dann hat die Gospa über uns allen mit ausgebreiteten Armen gebetet, besonders über den anwesenden Priestern und für Sie, Eminenz, Herr Kardinal. Die Gospa betete besonders für diese Diözese und für alle Priester. Danach betete die Gospa über allen anwesenden Kranken. Und danach sagte sie:

„Liebe Kinder!

Heute möchte ich euch auf besondere Weise für alle Menschen einladen zu beten, die leiden; für alle, die auf einem Kreuzweg gehen und Schmerzen leiden. Ich lade euch ein, für sie zu beten, dass sie ihr Kreuz annehmen können und dass sie durch ihr Kreuz zur Liebe kommen.

Danke, liebe Kinder, dass ihr auch heute meinem Ruf gefolgt seid.“

Danach betete die Gospa für den Heiligen Vater. Ich habe ihr alles anempfohlen.
Dann segnete uns die Gospa alle mit ihrem mütterlichen Segen und danach auch alle Gegenstände, die ihr zum Segnen mitgebracht habt. Ich habe euch alle empfohlen, euch, eure Bedürfnisse und Familien, eure Anliegen. Danach betete die Gospa weiter über uns und in diesem Gebet ist sie im Zeichen des Lichts und mit den Worten von uns gegangen: „Geht im Frieden, meine lieben Kinder.“

Danke euch allen für dieses Gebetstreffen. Möge Maria immer mit euch sein!

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