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Diskussion über die Ereignisse von Medjugorje |
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Vorbehalte, Vorurteile und Diskussionen betreffend die
Ereignisse von Medjugorje
Die Diskussion über die Ereignisse von Medjugorje dreht sich seit vielen Jahren um die immer gleichen Themen.
Auffällig ist, dass es neben den profunden wissenschaftlichen Studien über Medjugorje und der Fülle von Bekehrungs-, Berufungs- und Heilungsberichten von Medjugorje - Pilgern aus aller Welt eine kleine Anzahl von Schriften gibt, deren Autoren die Vorurteile gegen den Wallfahrtsort immer wieder ungeprüft weitergeben, fragwürdige Quellen nennen und sich gegenseitig zitieren.
Die Oase des Friedens, Wien hat einige dieser analysiert.
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Das Zeichen von Medjugorje |
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Die Seher verlangen ein Zeichen
Grundsätzliche Klarstellungen
In der manchmal sehr heftig geführten Diskussion zwischen jenen, die den Erscheinungen von Medjugorje positiv zugeneigt sind, und jenen, die sie scharf ablehnen, spielt das von der Gospa versprochene und (noch) nicht realisierte Zeichen eine gro ße Rolle. Während die Erstgenannten dieses Zeichen als eines der zehn Geheimnisse verstehen, die von der Gospa den Sehern anvertraut werden und auf ihr Offenbarwerden warten, sehen die Zweiten in seinem Ausbleiben einen sicheren Beweis gegen die E
chtheit der Erscheinungen.
Als ein zusätzliches Argument bringen sie die Ablehnung der Seher ins Spiel, der Forderung der von Bischof Žanić einberufenen Kommission Folge zu leisten und dieses Zeichen in einem versiegelten Kuvert bei der Kommission zu deponieren. Da sich der Seher Ivan als einziger in einer gewissen Form dazu doch geäußert hat, wird seine Äußerung als Betrug interpretiert und als besonders schwer wiegendes Argument ausgelegt.
Worum geht es eigentlich? Ist es überhaupt möglich, in diese Unklarheiten etwas Licht zu bringen?
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"Nur noch drei Tage"
Der Vorwurf lautet, dass die Gottesmutter am 30. Juni 1981 gesagt hätte, die Erscheinungen würde nur noch drei Tage andauern, jedoch drei der Seher bis heute bezeugen, dass sie regelmäßige Erscheinungen hätten.
Kritiker von Medjugorje stützen ihre Argumente auf eine französische und englische Übersetzung der Tonbandaufzeichnungen von Gesprächen zwischen P. Jozo Zovko und den Sehern zu Beginn der Erscheinungen. Durch die Ungenauigkeit der Übersetzungen aus dem Kroatischen verändern sich die ursprünglichen Aussagen; zum Teil verlieren sie sogar ihren Sinn.
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Ist die angekündigte Heilung nicht eingetroffen? |
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Heilung von Daniel
Als Argument gegen die Echtheit der Erscheinungen wird immer wieder angeführt, dass die bei der sechsten Erscheinung am 29. Juni 1981 von der Gottesmutter angekündigte Heilung eines vierjährigen Jungen niemals erfolgt sei.
Tatsache ist, dass der gelähmte Knabe Daniel Setka an diesem Tag von seinen Eltern aus Mostar nach Medjugorje gebracht wurde. Die Seher haben ihn der Gottesmutter anempfohlen. Die Gospa hätte das Kind angeschaut und gesagt: „Das Kind wird geheilt.“
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Die Seher haben die Familie gewähl |
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Die Wahl der Seher
Die Wahl der persönlichen Lebensgestaltung ist wesentlicher Bestandteil der menschlichen Freiheit. Bei den Sehern von Medjugorje ist die Entscheidung zur Ehe und Familie für den zuständigen Ortsbischof ein weiterer Beweis dafür, dass die Erscheinungen nicht echt sind.
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